Flexiblere Preisgestaltung der städtischen Schwimmbäder und Saunen wünschenswert

Die Wiesbadener Schwimmbäder, die von dem städtischen Bäderbetrieb Mattiaqua betrieben
werden, machen seit vielen Jahren minus und müssen durch Ausgleichszahlungen durch die
Landeshauptstadt Wiesbaden bezuschusst werden.
Umso überraschender ist die Beantwortung des Betriebsleiters des städtischen Bäderbetriebs auf
einen Leserbrief, der am 5. Januar 2022 im Wiesbadener Kurier veröffentlicht wurde. Der Leser
fragt, wieso es keinen Abendtarif in den städtischen Bädern gibt und berichtet von seinem Erlebnis
im Thermalbad Aukammtal. Letztlich ist er nach Mainz gefahren, um dort den Abendtarif nutzen zu
können und nicht für die letzten 120 Minuten an diesem Tag den vollen Tagestarif zahlen zu
müssen.
Der Ausschuss für Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Sport möge daher beschließen:
Der Magistrat wird gebeten

  1. mit dem Betriebsleiter des städtischen Bäderbetriebes Mattiaqua Kontakt aufzunehmen und die
    Tarifstruktur zu evaluieren.
  2. bei der Evaluation einen Vergleich zwischen den Wiesbadener Schwimmbädern und den
    Schwimmbädern der Stadt Mainz zu berücksichtigen.
  3. ein Konzept zu entwickeln, in dem Abendtarife in allen städtischen Schwimmbädern und
    Saunen enthalten sind.
  4. eine Werbekampagne über die Grenzen Wiesbadens hinaus zu planen, um auf unsere
    Bäderlandschaft aufmerksam zu machen. Dabei soll die Zielgruppe sich nicht nur auf Touristen
    beschränken.

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