Die Rolle von Mechthilde Coigné im Rahmen der linken Metoo-Debatte

Antrag der Fraktionen CDU, FDP und BLW/ULW/BIG für den Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Sicherheit am 10. Mai 2022

Die metoo-Debatte hessischer und Wiesbadener Linke kocht immer weiter hoch. Beinahe täglich kommen neue, erschreckende Details zum Vorschein. Wie verschiedene Medien berichten, herrschen unter anderem Vorwürfe von jahrelanger sexueller Gewalt und Machtmissbrauch gegenüber jungen, weiblichen Parteimitgliedern der Linkspartei. Die schwerwiegenden Vorwürfe reichen bis ins Wiesbadener Rathaus. Noch ist unklar, welche  etwaige Rolle Mitglieder der linken Rathausfraktion spielen. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem speziellen Fall auf der Vorsitzenden des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Sicherheit Mechthilde Coigné.

Medialer Berichterstattung gemäß[1] soll auch die Vorsitzende des Ausschusses von jungen Opfern kontaktiert worden und um Gespräche bezüglich sexuellen Missbrauchs gebeten worden sein:

Nachdem sich verschiedene junge Frauen öffentlich auf Instagram geäußert bzw. als Opfer linker hessischer und Wiesbadener Politiker zu erkennen gegeben haben, meldet sich auch eine junge Frau, die in der medialen Berichterstattung „Antonia Coen“ genannt wird. Antonia Coen trat im Jahr 2019 – damals minderjährig – der Wiesbadener Linksjugend bei. Nach Recherchen des Nachrichtenmagazins Spiegel wurde sie in dieser Zeit Opfer sexuellen Missbrauchs eines Wiesbadener Linkenpolitikers, dessen Identität in der Berichterstattung ebenfalls anonym bleibt. Der Recherche gemäß wendet sich die junge Frau im November 2021 an die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Sicherheit, Mechthilde Coigné (LINKE). Sie bittet die Vorsitzende um ein Gespräch, die dieses ablehnt. Laut des Spiegel fragte Mechthilde Coigné weder nach den Erlebnissen der jungen Frau noch, beantwortete sie mediale Anfragen hierzu.

Der Ausschuss Frauen, Gleichstellung und Sicherheit möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten,

  1. ob sich die Geschehnisse tatsächlich so zugetragen haben, wie in der voran zitierten Spiegel-Recherche beschrieben,
  2. ob weitere Fälle an den Magistrat/die Frauenbeauftragte weitergeleitet wurden.

[1] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-linke-vorwurf-sexueller-uebergriffe-in-hessen-betroffene-auessern-sich-erstmals-a-d6e768e4-eec7-4aec-ba16-bfa6337d3723

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.