Luftfilteranlagen in Schulen

Vor den Sommerferien ist die Sorge vieler Eltern und Lehrkräfte angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante groß, wie „coronafest“ die Schulen auf das neue Schuljahr vorbereitet sind.
Aktuelle Untersuchungen belegen, dass mobile Luftfilteranlagen mit HEPA Filtern durchaus effektiv
Aerosole und damit auch Viren aus der Luft filtern. Sie können also eine sinnvolle Er-gänzung zu
der unverzichtbaren Lüftung der Klassenräume darstellen.
Der Kultusminister hat aktuell darauf hingewiesen, dass noch Mittel aus dem Landesförderprogramm u.a. für die Anschaffung von mobilen Luftfilteranlagen abgerufen werden können.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird gebeten zu berichten, wofür die Schulen die im Rahmen der Pandemie
    zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel bisher eingesetzt haben und wie viele Unterrichtsräume bisher mit mobilen Luftfilteranlagen ausgestattet wurden.
  2. Der Magistrat wird aufgefordert, unverzüglich einen Antrag an das Land auf zusätzliche
    Mittelzuweisung für die Beschaffung von CO2-Ampeln und mobilen Luftfilteranlagen zu
    stellen und diese bevorzugt Schulen zur Verfügung zu stellen, die die Jahrgänge 1 bis 4
    bzw. 5 und 6 beschulen.
  3. Darüber hinaus wird der Magistrat aufgefordert, sich um weitere Landesmittel zu bemühen,
    um auch die übrigen Jahrgangsstufen in nicht oder nur schlecht belüfteten Räumen mit
    Luftfiltern auszustatten.
  4. Der Magistrat wird gebeten zusätzlich zu den mobilen Luftfilteranlagen den ergänzenden
    Einbau und die Kostenübernahme von alternativen Lüftungsanlagen basierend auf dem
    Modell des Max-Planck-Instituts schnellstmöglich zu prüfen, sodass bis zum Herbst alle
    Klassenräume mit Filter- oder Lüftungsanlagen ausgestattet sind.
  5. Der Magistrat wird gebeten Kontakt mit der Stadt Mainz aufzunehmen, um von deren
    Erfahrungen bei der Ausstattung von Grundschulen zu profitieren.

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