Keine künstlichen Blumen

Antrag der Fraktionen CDU, FDP und BLW/ULW/BIG für den Ausschuss Umwelt, Klima und Energie am 10. Mai 2022

Die Anlagen auf dem Neroberg rund um den Neroberg-Tempel und die Aussichtsplattform sind nicht umsonst eine der schönsten Ausflugsziele der Umgebung und werden gerne als Foto- oder Eventlocation für Hochzeiten, Geburtstage und andere Feiern genutzt. Aber auch die Grünanlagen vor dem Kurhaus, vor dem Biebricher Schloss und am Warmen Damm werden oft als Kulisse für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten genutzt.

Die Landeshauptstadt engagiert sich seit Jahren dafür, die Natur und Umwelt des Stadtgebietes nachhaltig zu schützen und zu verbessern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Vermeidung von Umweltverschmutzungen gelegt. Bedauerlicherweise häufen sich in den letzten Wochen die Meldungen, dass künstliche, nicht abbaubare Blütenblätter oder Konfetti auf dem Neroberg, vor den Wiesbadener Standesämtern und einigen Kirchen, aber auch vor öffentlichen Gebäuden, wie dem Kurhaus oder Theater, gestreut und dadurch die Grünanlagen verschmutzt werden.

Gerade die angrenzenden Wälder/ Gärten und die dort lebenden Tiere müssen vor derartigen Umweltverschmutzung geschützt werden.

Der Ausschuss Umwelt, Klima und Energie wolle beschließen:

Der Magistrat wird gebeten

  1. ein Konzept, mit dem Fokus des Streuverbots von künstlichen Blumen und Konfetti, für das Gebiet um den Neroberg-Tempel, um die Wiesbadener Standesämter und Kirchen, sowie vor sämtlichen städtischen Gebäuden und dem Biebricher Schloss zu erarbeiten und
  2. Kontakt mit Hochzeitsplanern und den Standesämtern aus der Umgebung aufzunehmen und diese auf die Umweltverschmutzungen durch Hochzeitsgäste hinzuweisen und entsprechend zu sensibilisieren.

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