Barrierefreie Gestaltung häufig genutzter öffentlicher Wege und Plätze

Die barrierefreie Gestaltung öffentlicher Wege und Plätze bekommt mit dem Abflachen der Coronapandemie und der damit einhergehenden signifikant steigenden Nutzung des öffentlichen Raums wieder eine neue Bedeutung. Die Beschaffenheit der Landeshauptstadt, insbesondere der Innenstadt, macht eine Diskussion über eine senioren- und familienfreundlichere Gestaltung von öffentlichen Wegen und Plätzen nötig. Neben der notwendigen Barrierefreiheit, die eine Grundvoraussetzung für vielseitige Teilhabe und Inklusion bedeutet (für Rollatoren, Rollstühle, Kinderwagen), muss es auch mehr Rast- und Ausruhmöglichkeiten für Senioren und Familien geben. Häufig genutzte Wege sollen zudem schneller instand gesetzt werden, um von mobilitätseingeschränkten Personengruppen leichter genutzt werden zu können. 

Der Ausschuss Soziales, Integration, Wohnen, Kinder und Familie möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten:

  1. Häufig von den oben genannten Gruppen genutzte Wege (Menschen mit Handicaps, Senioren, Familien mit kleinen Kindern) sollen prioritär instand gesetzt werden und Barrieren abgebaut werden.
  2. Input zur Auswahl der Strecken soll von den Ortsbeiräten, den Arbeitskreisen der Behindertenorganisationen sowie dem Seniorenbeirat kommen.
  3. Vorschläge sollen gemeinsam mit dem Mobilitätsausschuss beraten und gegebenenfalls verabschiedet werden.

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